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A Blog from Down Under
Durch die Nullabor Plain gen Westen 


Nach 2 Wochen in Adelaide ging es endlich wieder auf Tour in Richtung Westen nach Perth.



Der erste Teil der Tour führte uns nach Port Lincoln in den Lincoln NP, wo wir auf einem einsamen Campground direkt am Strand für ein paar Tage unsere Zelte aufgeschlagen haben.



Vor uns lag eine riesige flache Bucht in der uns einige Rochen bis direkt vor die Füße geschwommen sind.



Zu unserer Überraschung war in Port Lincoln gerade das alljährliche Tunarama. Ein Volksfest zu Ehren der Thunfische und der hier ansässigen Thunfischindustrie. Höhepunkt des ganzen Wochenendes war das „World Champion Tuna Tossing Competition“, ein Wettbewerb bei dem man einen tiefgefrorenen 10kg Thunfisch so weit wie möglich werfen muss. Der Weltrekord liegt übrigens bei 32m!



Zu essen gab es den Thunfisch natürlich auch. Fangfrisch, da mussten wir einfach zuschlagen. Und der Claudi hat es wie man sieht geschmeckt.



Der Stefan hatte auch seinen Spaß und musste sich natürlich gleich mal mit den Jim Bean Girls fotografieren lassen.





Am zweiten Morgen hatten wir zum Frühstück einen besonderen Gast. Eine Schlange, die hier Southern Death Odder heißt, ist nur etwa 2m an uns vorbeigeschlängelt und hat uns doch etwas nervös werden lassen.
Der junge Mann am Tisch ist übrigens Niel, ein Kanadier den wir von Adelaide aus mitgenommen haben um Benzinkosten zu teilen.



Der nächste Stop war im Coffin Bay NP, der aufgrund seiner vielen Sandpisten nur mit einem 4WD befahren werden kann. Dort gibt es neben vielen Kängurus auch sehr viele Emus, die einem öfters direkt vors Auto laufen.



Da es hier wie gesagt viele Sandpisten und Dünen gibt hatten wir mal wieder viel Spaß mit unserem Auto. Eine Route führte uns dabei an den Sensation Beach, an dem die Sensation für uns die letzte große Sanddüne war. Wir sind mitten auf der Düne hängen geblieben und haben uns mal wieder tief in den Sand eingegraben. Diesmal hatte es ganze zwei Stunden gedauert bis wir das Auto endlich wieder auf festem Boden hatten und das alles bei fast 40°C.





Am nächsten Tag ging es dann endlich mal wieder zum fischen. Direkt an den Klippen haben der Niel und der Stefan einen Schwarm Salmons gefunden und in zwei Stunden konnten sie tatsächlich fast 30 Stück von ihnen fangen. Niel hatte sogar noch mehr Glück und konnte seinen ersten Baracuda fangen.



Nach ein paar schönen Tagen in den NPs ging es dann auf die lange Fahrt über den EYRE HWY gen Westen. Die Namen auf dem Schild sind wirklich die einzigen Siedlungen auf dem langen Weg und bestehen meistens aus nur einer Tankstelle.



Ein typisches Bild für Australien, an diesem Schild mussten wir einfach anhalten.



Das Herzstück des EYRE HWY ist die mehrere 100km lange Nullabor Plain, was übersetzt so viel wie baumlose Ebene bedeutet. Sehr einfallsreich!



Da man zum durchqueren der Ebene mind. 2 Tage braucht haben wir uns für die Nacht einfach irgendwo ins weite Nichts gestellt und den Sonnenuntergang angeschaut.



Aber auch in den größten Steppen findet man immer noch ein paar kleine Schönheiten...



und kleine lustige Minitornados, die hier Willy Willy’s heißen.





Im letzten Abschnitt der Ebene gibt es dann noch eine harte Prüfung, 150 km nur geradeaus und keine Abwechslung in der Landschaft.



Als wir nach fast drei Tagen im Auto endlich in Esperance angekommen sind hat uns auch gleich dieser Seelöwe im Westen Australiens begrüßt.
Yippie, we crossed the Nullabor Plain!!!


Den Rest der Tour gibt es Morgen.
Frohe Ostern aus dem fernen Perth, Stefan und Claudi.






Unser erster NP in Western Australia war der Cape la Grand NP. Schneeweiße Strände und traumhafte Buchten haben uns dann ganz schnell die lange Autofahrt vergessen.



Eine kleine Huntsman Spider, die sich über Nacht einen unserer Campingstühle als Schlafplatz ausgesucht hatte. Sieht gefährlich aus, ist aber relativ harmlos.



Nach zu vielen Würstchen und Grillfleisch haben wir uns entschlossen eine vegetarische Woche einzuführen. Es war eine schön Abwechslung und wir werden es bestimmt bald mal wiederholen.



Weiter ging es dann in den Stirling Range NP. Ein sehr schöner NP, der viele Wandertouren hat.





Unsere ausgewählte Route war dann allerdings sehr steil und wir mussten uns ganz schön anstrengen um bei leichtem Nebel auf den Gipfel zu kommen.



Die nächsten Tage haben wir dann unseren Muskelkater auskuriert und nur ein paar kleinere Ausflüge wie diesen Tree Top Walk unternommen. Es ging dort auf Stahl Hängebrücken bis zu 40m hoch in die Bäume und war schon sehr beeindruckend.



Ein anderer Ausflug führte uns an diesen schönen Pool. Hier konnten wir trotzt der großen Wellen im Meer ganz ruhig schnorcheln und brauchten keine Angst vor Haien zu haben.

Jetzt begann der harte Teil der Australientour. Unser Geld ging so langsam zur Neige und wir mussten uns um einen Job kümmern. Da wir sehr kurzfristig arbeiten wollten konnten wir leider nicht sehr wählerisch sein und haben dann auch sehr schnell eine Stelle in der Weinernte bekommen. Leider waren die Trauben noch nicht ganz reif und wir konnten lediglich etwa zwei bis drei Stunden pro Tag arbeiten. Wir haben dann nach vier Tagen die Zelte erstmal wieder abgebrochen. Ein Tipp unseres Zeltnachbarn führte uns dann nach Donnybrook zur Birnenernte die gerade richtig angefangen hatte. Nach einem kurzen Telefonat war dann auch alles paletti und wir hatten einen neuen Job gefunden.



Zum Glück für uns war es erst Freitag, und so konnten wir das ganze Wochenende an den Strand fahren und einen Surfkurs mitmachen.



Schaut doch schon ganz gut aus oder?



Wir haben zwar sehr viel Wasser geschluckt aber es hat eine Menge Spaß gemacht.



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